Mittwoch, 4. Mai 2011

Modedesignerin kommt in die KSK


Das LSG Halle hat entschieden, dass eine diplomierte Modedesignerin, die im Schwerpunkt Braut- und Festmoden entwirft, eine künstlerische Tätigkeit ausübt und daher in die Künstlersozialversicherung aufgenommen werden muss.
Eine diplomierte Modedesignerin begehrte eine Aufnahme in die Künstlersozialversicherung.
Das LSG Halle hat ihrer Klage stattgegeben.
Nach Auffassung des Landessozialgerichts liegt eine künstlerische Tätigkeit vor. Eine Anerkennung in fachkundigen Kreisen als Künstlerin sei nicht erforderlich, da hier keine handwerkliche Tätigkeit im Vordergrund stehe. Ihre Entwürfe mit Schwerpunkt Braut- und Festmoden lasse die Klägerin durch eine Schneidermeisterin ausführen.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

LSG Sachsen-Anhalt | Urteil 27.01.2011 | L 1 R 226/07
Quelle: juris

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